Saison im Oktober: Kürbis, Äpfel und Pflaumen. Was koche ich jetzt?
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Kekse · Rezept Nr. 512

Faworki – polnisches Karnevalsgebäck

Faworki – polnisches Karnevalsgebäck
Rezept

Faworki – polnisches Karnevalsgebäck

Portionen
50
Zeit
Vorbereitung 30 Min. / Zubereitung 15 Min.
Bewertung
10/10

Zutaten

Faworki kenne ich, seitdem ich mich erinnern kann. Meine Mama hat sie immer zu Silvester und dann mehrmals in der Karnevalszeit gebacken. Ich kann mir Fasching ohne Faworki nicht vorstellen und backe sie auch gerne, worauf sich auch meine Töchter freuen.

Ich habe sie auch zum internationalen Neujahrsempfang in Gabrielas Kita zubereitet, und sie haben viele Fans gefunden. Ich hoffe, dass einige von ihnen auch dieses Rezept lesen können. Aus demselben Teig kann man auch Neujahrsrosen zubereiten. Man muss nur noch 1 TL Backpulver zugeben, sodass die Rosen ganz schön aufgehen können.

Faworki – polnisches Karnevalsgebäck

Faworki sind sehr einfach zuzubereiten und auch relativ schnell. Sie sind locker, nur ein wenig süß, und man bekommt nie genug davon. Am besten schmecken sie aber frisch zubereitet.

Ich habe zum Teig Cointreau gegeben, es kann aber jeder Alkohol sein oder auch Essig oder Zitronensaft, wobei Alkohol sie knuspriger macht.

Noch etwas … Ich gebe keinen Zucker zum Teig, weil sie für mich durch den Puderzucker süß genug sind. Man kann aber auch 1-2 TL Puderzucker zugeben.

Rosen

Zubereitung

Mehl, Eigelb, Schmand und Alkohol miteinander vermischen und so lange kneten, bis ein elastischer Teig entsteht. Es ist wichtig, dass der Teig gut durchgeknetet, mehrmals auf den Küchentisch geworfen und mit der Faust geschlagen wird (ich mache das im Brotbackautomaten im Programm „Teig-Schnell“). So bilden sich nachher schöne Luftblasen. Der Teig soll elastisch und nur ein wenig klebrig sein. Falls nötig, kann man ein wenig mehr Mehl oder Schmand zugeben. Ca. 15 Minuten zugedeckt stehen lassen.

Den Teig halbieren und die erste Hälfte (dann die zweite) sehr dünn ausrollen (je dünner, desto besser), dann in ca. 2-3 cm breite Streifen schneiden und jeden Streifen noch mehrmals schneiden, sodass ca. 2x5 cm große Rechtecke entstehen. Die Größe ist aber eigentlich egal. Faworki können länger oder kürzer sein, je nachdem, wie man sie mag. In jedes Rechteck in der Mitte einen 1 cm langen Schnitt machen. Ein Stückchen in die Hand nehmen, dann ein Ende durch den Schnitt in der Mitte stecken und auf der anderen Seite leicht ziehen, sodass etwas Ähnliches wie ein Knoten entsteht.

Das Fett auf ca. 180 Grad erhitzen und die Faworki darin goldbraun braten, dabei 1-mal wenden. Wichtig ist, dass die Faworki im Fett schwimmen. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, reichlich mit Puderzucker bestreuen und servieren.

Für die Rosen aus dem Teig für jede Rose 3 Kreise ausschneiden, jeweils in einer anderen Größe (z. B. 1 Becher, 1 Glas und 1 Schnapsglas). In die Mitte jedes Kreises den Finger legen und 4 Schnitte vom Finger nach außen machen. Die 2 größten Kreise in der Mitte mit Eiweiß (oder Wasser) bepinseln. Den kleineren Kreis auf den größten legen und den kleinsten ganz oben, sodass die Einschnitte nicht an derselben Stelle sind. Leicht drücken, damit die Kreise zusammenkleben. Die Rosen umgedreht (mit dem kleinsten Kreis nach unten) im Fett goldbraun braten.

Guten Appetit!