Hallo nach einer kurzen Pause! Irgendwie fällt es mir schwer, nach der Rückkehr nach Hause wieder in den „Normalmodus“ zu schalten. In Wien, der Stadt, in der Pferde, wunderschöne Bauwerke, Geschichten über Sissi und Kaffee mit Schlagobers (Schlagsahne) regieren, war es schön, heiß und lecker.
Wien
Mein Aufenthalt in dieser schönen Stadt dauerte nur 3 Tage. Es war ein intensiver Aufenthalt „in a nutshell“, mit vielen Kilometern in den Beinen sowie viel Kaffee und Süßem (das sitzt wohl schon auf den Hüften). Da dies aber ein Foodblog ist, werde ich Euch nicht den ganzen Reisebericht präsentieren. Ich möchte nur ein paar Fotos aus Wien mit Euch teilen, um die Stadt mit meinen Augen und mit den Augen meines M. zu zeigen. Mir ist bewusst, dass ich noch vieles nicht sehen und viele Gerichte nicht probieren konnte, aber ich werde irgendwann dorthin zurückkehren und alles nachholen.
Ich hoffe, dass es mir in naher Zukunft gelingt, einige Geschmäcker von meinem Aufenthalt nachzukochen, denn es lohnt sich.
Und jetzt lade ich Euch nach Wien ein. Hört zu und schaut:
Stephansplatz mit dem Stephansdom
Die allgegenwärtigen Pferdekutschen Ein Stück vom Zentrum Wiens
Wien
Wien
Hofburg
Ein kleiner, aber unglaublich verlockender Süßwarenladen, in den ich einfach hineingehen musste. Wegen der Hitze habe ich mich allerdings nur auf Pflaumen in Schokolade eingelassen, denen ich nicht widerstehen konnte.
Schloss Schönbrunn mit seinen schönen Gärten und Aussichten. Mir hat der kaiserliche Garten mit den Zitrusbäumchen gefallen.
Schloss Schönbrunn
Schloss Schönbrunn
Das Cafe Central, das (mit kleinen Unterbrechungen und Veränderungen) seit 1876 existiert. Früher war es ein Treffpunkt der einheimischen Künstler. Heute zieht es vor allem Touristen an, aber auch die Wiener treffen sich dort. Wozu ich mich habe verführen lassen? Bei meinen zwei Besuchen in diesem Café durfte ich einen köstlichen Kaffee, Sachertorte und einen Biskuit mit Rhabarbermousse und Früchten genießen. M. hat sich für ein Schaumdessert mit Schokolade entschieden. Und das alles in wunderbarer Atmosphäre, mit Live-Musik im Hintergrund und Kellnern, die darauf achten, dass sich alle wie wichtige Gäste fühlen, egal, was sie tragen. Warum die Kleidung? Das Café sieht nach einem eleganten Ort aus und wäre es wahrscheinlich auch, wenn es die Touristen nicht gäbe. Vielleicht treffen sich dort abends die wohlhabenden Wiener. Das weiß ich nicht. Tagsüber ist dort aber jeder willkommen, egal, ob er Armani trägt oder H&M. Ich empfehle es, empfehle es, empfehle es!
Cafe Central
Kuchen im Cafe Central
Restaurant Figlmüller und die traditionellen Wiener Schnitzel, die dort seit 1905 unverändert zubereitet werden. Die Schnitzel sind ein Genuss! Dünn, groß und knusprig. Zubereitet aus Schweinelende, kräftig geklopft, in geriebener Semmel paniert und dreifach gebraten. Ob es mir gelingt, ihren Geschmack nachzukochen? Ich weiß es nicht, aber ich werde es versuchen. Zum Schnitzel empfehle ich einen Spritzer, den ich leider nicht mehr fotografiert habe. Wahrscheinlich schreibe ich aber noch darüber.
Schnitzel bei Figlmüller
Der Naschmarkt, den ich leider nicht ganz durchlaufen konnte. Hier kann man alles kaufen, von Kleidung bis zu Essen, Gewürzen und Geschirr. Man kann dort auch gut und günstig essen.
Naschmarkt
Naschmarkt – Stand mit Essig
Ein paar Schritte vom Naschmarkt entfernt befindet sich eine Kaffeerösterei, die sich auf Bio- und Fair-Trade-Kaffee spezialisiert hat. Köstlich, und natürlich ist eine Packung Kaffee aus Nepal in meinen Besitz übergegangen.
Noch ein paar Schritte weiter liegt eine Sektbar. Man muss sich nur hinsetzen, ein Glas oder eine Flasche Salzburger „Champagner“ bestellen und den Geschmack, das Wetter und die Clubmusik genießen.
Sektbar
Hundertwasserhaus – ein bisschen Farbe in einem ruhigen, gedämpften Viertel
Hundertwasserhaus
Und noch ein paar Ansichten von Wien.
Wien
Ich hoffe, dass ich die Stimmung dieses Ortes zumindest ein wenig einfangen konnte. Ich kann Wien nur wärmstens empfehlen, und schon heute lade ich Euch zu meinem nächsten Beitrag mit einem Rezept ein. Und wofür? Das weiß ich noch nicht :)

KOCHBUCH
Barbara

