Fischsuppe ist eines der Gerichte, die in Polen auf dem festlichen Tisch stehen. Sie ist aber auch an einem kalten Herbst- oder Wintertag einfach wunderbar. Sie wärmt herrlich von innen und hebt die Stimmung.
Die Zubereitung ist gar nicht so schwer, wie man vielleicht denkt, und geschmeckt hat sie mir immer ausgezeichnet.
Damit die Suppe nicht nur gut schmeckt, sondern auch schön aussieht, sollte man auf die Garzeiten der einzelnen Fischsorten achten, damit der Fisch nicht zerkocht. Zarter Fisch wie Scholle oder Heilbutt sowie Garnelen sollten erst gegen Ende der Garzeit in die Suppe gegeben werden.
Fischsuppe ohne Tomaten
Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch fein hacken und im Olivenöl glasig dünsten. Den Lauch der Länge nach aufschneiden, gründlich waschen, in Streifen schneiden, zu den Zwiebeln geben und etwa 5 Minuten bei niedriger Hitze braten. Den Fisch in 2–3 cm große Würfel schneiden, zum Gemüse geben und einige Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Mit etwa 1 Liter Brühe aufgießen, das Lorbeerblatt hinzufügen und etwa 10 Minuten kochen. Eine Tasse Suppe abschöpfen, den Safran darin auflösen und die Flüssigkeit wieder in die Suppe gießen. Die Tomaten in kleine Würfel schneiden und in die Suppe geben. Außerdem die Garnelen hinzufügen (wenn sie nicht geschält sind, mit Schale) und weitere 10 Minuten kochen.
Die Petersilie fein hacken und vor dem Servieren in die Suppe geben. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
Fischsuppe mit Tomaten und Muscheln
Tipps:
Natürlich kann man mit verschiedenen Fischsorten und Meeresfrüchten experimentieren. Man kann Muscheln, Tintenfisch, Stücke von Krabbenfleisch usw. hinzufügen.
Die Suppe kann man auch mit gerösteten Brotscheiben servieren.

KOCHBUCH
Barbara

