Im Frühjahr haben wir die Möglichkeit unser Körper einen Vitaminkick zu geben. Es gibt so viel Grünes, dass wir endlich essen können, so viele Vitaminen, so viel gutes. Wir müssen nicht alles kaufe. Viel davon können wir in eigenen Garten finden. Ich fand in meiner Löwenzahn, Pfefferminze, Brennnessel, Thymian und viele andere übliche Kräuter wie Oregano, Rosmarin, Basilikum usw. Ich weiss noch nicht was alles aus dem Garten essbar ist, aber das was ich kenne, verwende ich in meiner Küche gerne.
Grüne Feta-Käse-Bällchen
Das einfachste was man mit dem „grünen Zeug“ machen kann, sind Feta-Käse-Bällchen, umgewalzt in Bärlauch, Löwenzahnblätter, Schnittlauch und Brennnessel. Den Brennnessel habe ich mit heissem Wasser (60 Grad) begossen, sodass er nicht mehr brennt, dann zusammen mit allen anderen Kräutern fein gehackt. Aus weichen Feta-Käse habe ich Bällchen geformt und in den Kräutern umgewalzt. Fertig ist der leckerer Brotaufstrich oder Salat-Zutat.
Anstatt von Feta-Käse kann man Ziegen oder auch eine andere Käsesorte verwenden. Als Bärlauchersatz kann man auch junge Knoblauchblätter verwendet. Man kann auch Minzeblätter nehmen, die das ganze frischer machen.
Oma meines Mannes hat immer wieder wiederholt, dass man alles das essen soll, was die Kühe auch essen. Das ist nicht ganz so falsch. Heute habe ich ein Paar grüne Viataminbomben für euch beschrieben. Vor allem diese, die ich für die Käse-Bällchen verwendet habe. Schaut mal selbst:
Bärlauch
Bärlauch:
senkt den Blutdruck, fördert die Verdauung und wirkt antibakteriell. Außerdem enthält sehr viel Vitamin C. Bärlauch ist durchaus essbar, aber am häufigsten verwendet sind die Blätter und Blüten. Bärlauch kann man überall verwenden, in Suppen, Saucen, Dips, als Panade, Pesto oder in Salaten, fein gehackt auf dem Brot oder in Kräuterbutter. Riecht ein wenig nach Knoblauch und schmeckt auch so, aber ist viel milder.
Löwenzahn
Löwenzahnblätter:
die verwende ich Zusatz in Salaten. Die Blätter sind ein bisschen bitter, aber mit der Zugabe von grünem Salat, merkt man es nicht.
Essbar sind beide- Blüten und Blätter. Blüten sind ein Diuretikum. Honig daras soll sehr lecker sein. Würzeln enthalten viele Mineralsalze, vor allem Kalium, organische Säuren und verschiedene Zucker-Verbindungen. Abgekochte Wurzel oder Tinktur helfen bei der Behandlung von Atemwegs Erkrankungen oder Gallenwege und Leber Problemen. Hilft bei Verdauungsproblemen, erhöht Immunität und hilft bei Anämie, Diabetes, Fettleibigkeit, Rheuma, senkt Cholesterin usw.
Brennnessel
Brennnessel:
Genau wie Löwenzahn, ist sehr beliebt und weit verbreitet. Wächst fast überall und ist leider sehr unterschätzt. Wird verwendet bei Entzündungen der Harnwege, hat positive Wirkung auf den Stoffwechsel und unterstützt Diabetes Behandlung. Macht auch unsere Haare und Haut schöner.
Die Blätter sind essbar, wenn man sie zuerst mit Wasser bei einer Temperatur von 60 Grad begießt, sodass sie die brennende Eigenschaften verlieren. Brennnessel ist lecker in Salat, mit Spinat, n der Suppe, Rührei oder als Tee.
Schnittlauch
Schnittlauch:
Schnitlauch ist reich an Vitamin C, Carotin, Vitamin B2, Natrium, Calcium und und und. Er beschleunigt die Verdauung, senkt den Blutdruck und regt unser Appetit an. Wird verwendet meistens als Gewürz, sieht aber auch schön aus. Ich mag Schnittlauch im Rührei, mit Quark oder einfach so, auf´s Brot.
Schaut mal selber was ihr im Garden habt. Vielleicht wachsen dort noch weitere Schätze. Vorraussetzung dafür ist aber ein Garten der nicht zu nah an einer Strasse ist.
Wie sieht es bei euch aus? Kennt ihr noch anderes essbares „Unkraut“ (obwohl nicht alles, dass ich in diesem Beitrag genannt habe als Unkraut gilt). Wofür verwendet ihr es?

KOCHBUCH
Barbara


