In meinem Gärtchen blühen schon wunderschön unter anderem die Hyazinthen, und ich konnte einfach nicht widerstehen, sie als Hintergrund für meine Fotos zu nutzen. Hefehasen, Lämmchen, Eier und Küken kamen mir dafür wie das ideale Fotomotiv vor.
Das sind etwas andere Kekse für Ostern: Dank des Hefeteigs sind sie nicht so kalorienreich wie zum Beispiel Mürbeteigkekse, machen aber genauso viel Freude :)
Hefekekse für Ostern
Beim Zubereiten hatte ich ein wenig Angst, dass sie ihre Form nicht halten würden. Ich finde aber, dass man alle Figuren, die ich zusammen mit den Kindern ausgestochen habe, ziemlich gut erkennen kann.
Der Teig lässt sich einfach verarbeiten und gut ausstechen. Wie die meisten Hefegebäcke schmecken die Kekse frisch, direkt nach dem Backen, am besten. Im Grunde kann man sie als kleinen Snack oder als nicht allzu süße Beilage zum Tee betrachten.
Bei mir sind etwa 100 Kekse entstanden, und die Hälfte davon habe ich gleich eingefroren. Die Menge hängt allerdings von der Größe der verwendeten Ausstechformen ab.
Zubereitung:
Mehl, Mandeln, Salz, Hefe, Zucker und Vanillezucker (oder Vanilleextrakt) in einer Schüssel miteinander vermischen. Die Milch leicht erwärmen (etwa 2 EL davon in ein Schälchen abgießen), dann mit 2 Eiern und der Butter verbinden und so lange rühren, bis ein glatter Teig entsteht. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Teig etwa 30 Minuten gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Danach den Teig aus der Schüssel auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, durchkneten, zu einer Kugel formen und in 2 Teile teilen. Die erste Hälfte 1 cm dick ausrollen und beliebige Formen ausstechen. Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen (wenn der ganze Teig verbraucht ist, mit dem restlichen Teig genauso verfahren).
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Das Eigelb mit 2 EL Milch verrühren und die Kekse damit bestreichen. Nach Belieben verzieren, zum Beispiel Augen aus Rosinen oder getrockneten Cranberrys machen, und auf mittlerer Schiene 15–20 Minuten backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen.
Guten Appetit!

KOCHBUCH
Barbara

