Die Sonne scheint herrlich, am Himmel ist keine einzige Wolke zu sehen … ach, wunderbar. Und das Beste: Ich habe heute frei und genieße die Ruhe. Niemand will etwas von mir, es gibt nur mich und meine Lieblingsserien :) Natürlich halte ich es nicht aus, nichts zu tun, deshalb habe ich beschlossen, ein tolles Rezept mit euch zu teilen.
Die Spinat-Lachs-Rolle stand bei uns an Ostern auf dem festlichen Familientisch. Sie war perfekt für Ostern, passt aber genauso zu jedem anderen Anlass, bei dem eine kalte Kleinigkeit gefragt ist. Die Rolle ist leicht, zart und cremig, und sie hat allen geschmeckt. Weil mich schon viele danach gefragt haben und auf das Rezept warten, gebe ich es euch, ohne auf das nächste Osterfest zu warten.
Spinat-Lachs-Rolle
Das Originalrezept von Krystyna9 habe ich nur geringfügig abgewandelt. Für die Frischkäsemasse habe ich Bieluch-Frischkäse (eine polnische Marke) verwendet und ihn ganz nach Lust und Laune gewürzt: mit Meerrettich, Salz, Pfeffer und Kräutern (vor allem Dill). Man kann auch fertig gewürzten Frischkäse nehmen.
Übrigens: Danke, liebe Krystyna, für das leckere Rezept :)
Zubereitung – Spinat-Lachs-Rolle:
Den Spinat auftauen und abtropfen lassen oder die Flüssigkeit verdampfen. Nach Geschmack würzen. Zum abgekühlten Spinat 1 Ei, 3 Eigelb und das Paniermehl geben. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und vorsichtig unter den Spinat heben. Die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen und 15 Minuten im auf 190 Grad vorgeheizten Backofen (Umluft 170 Grad) backen.
Den Teig abkühlen lassen. Den Frischkäse würzen und zu 2/3 auf dem Spinatbiskuit verstreichen, dann die Lachsscheiben darauflegen. Den restlichen Frischkäse auf dem Lachs verstreichen. Alles zu einer Rolle aufrollen, dabei das Papier sehr vorsichtig vom Biskuit lösen, und leicht andrücken. Einige Stunden in den Kühlschrank stellen.
Die Oberseite der Rolle mit Frischkäse bestreichen, der mit Meerrettich vermischt wurde, und Lachsscheiben darauflegen. Die Rolle mithilfe von Folie aufrollen und in die Folie einwickeln, dabei sanft andrücken. Die Folienenden wie bei einem Bonbon zusammendrehen. Vor dem Servieren einige Stunden in den Kühlschrank stellen.
Guten Appetit!

KOCHBUCH
Barbara


