Ach, wisst ihr was? Am Freitag jährt sich mein erster Blogeintrag zum vierten Mal. Irgendwie vergeht die Zeit so schnell, dass ich nicht einmal dazu komme, irgendetwas zu feiern. Dafür ehre ich diesen Tag mit einem der interessantesten und meiner liebsten (wenn auch zuletzt etwas vernachlässigten) Gemüse, nämlich dem Kürbis.
Neulich ist mir ein Butternut-Kürbis begegnet, der sich perfekt für einen Kürbisgulasch eignet. Butternut schmeckt für mich nur wenig nach Kürbis, was manchmal ein Vorteil ist, denn so dominiert er nicht das ganze Gericht. Er ist zart und mild. Er passt hervorragend zu Tomaten und Paprika. Den Kürbisgulasch habe ich mit Kartoffeln „unterstützt“, und er war sehr sättigend. Im Grunde braucht er gar keine Beilagen mehr. Man kann auch auf die Kartoffeln verzichten und nur Kürbis verwenden. Auch in der vegetarischen Variante schmeckt er genauso lecker.
Kürbisgulasch
Zubereitung – Kürbisgulasch:
In einem Topf die Butter zerlassen, die Speckwürfel und die fein gehackten Schalotten hinzufügen und anbraten. Kürbis und Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Zum Speck in den Topf geben. Unter gelegentlichem Rühren braten. In der Zwischenzeit die Paprika schneiden, ebenfalls in den Topf geben und mitbraten. Wenn das Gemüse angebraten ist und angenehm zu duften beginnt, die Dosentomaten hinzufügen. Lorbeerblatt, Piment, Thymian und eine Prise Paprikapulver dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und zugedeckt so lange schmoren, bis das Gemüse weich ist. Ich mag es am liebsten, wenn das Gemüse etwas zerkocht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, nach Belieben mit etwas Muskatnuss würzen und pur oder mit einem Stück frischem Baguette servieren.
Guten Appetit!

KOCHBUCH
Barbara


