Saison im Oktober: Kürbis, Äpfel und Pflaumen. Was koche ich jetzt?
  1. Start
  2. Sonstiges
  3. Backwaren
  4. Laugenstangen und Brezeln selbst gemacht – Hefegebäck im Natronbad
Backwaren · Rezept Nr. 70

Laugenstangen und Brezeln selbst gemacht – Hefegebäck im Natronbad

Laugenstangen und Laugenbrezeln selbst gemacht: Der Hefeteig wird in Natronwasser gebadet, statt in Lauge. Einfach, schnell und ideal für unterwegs.

Rezept

Laugenstangen und Brezeln selbst gemacht – Hefegebäck im Natronbad

Portionen
ca. 24 Portionen

Zutaten

So habe ich beschlossen, mein Glück mit diesen Stangen zu Hause zu versuchen. Früher kam mir das ziemlich unwahrscheinlich vor, denn die Stangen werden ja in eine spezielle Lösung getaucht (Lauge, daher der Name Laugenstangen). Es hat sich jedoch gezeigt, dass es dafür keine große Wissenschaft und keine komplizierten chemischen Lösungen braucht, ganz normales Natron aus dem Haushalt genügt.

Diese Stangen sind nicht locker und zart wie ein gewöhnlicher Hefeteig. Ihre Konsistenz ist eher kompakt und etwas schwerer. Aus diesem Teig kann man Stangen, Brezeln und Brötchen formen. Man kann sie mit grobem Salz, Kümmel, Sonnenblumenkernen oder Sesam bestreuen. Man kann sie auch mit Käse backen oder mit Käse, der mit Stückchen von Salami oder Würstchen vermischt ist. Sie sind ein hervorragendes Gebäck für unterwegs und auch fürs Frühstück der Kinder im Kindergarten oder in der Schule.

Der große Vorteil dieses Gebäcks ist, dass es einfach geht und (im Vergleich zu manchem anderen Hefegebäck) schnell gemacht ist. Probiert es unbedingt aus!

Das ist das erste Rezept für diese Stangen, das ich getestet habe. Es stammt von der Seite chefkoch.de. Dort könnt ihr auch sehen, was man noch alles daraus machen kann.

Zubereitung:

Das Mehl in eine große Schüssel sieben und das Salz hinzufügen. Dann 260 ml Wasser erwärmen, die Butter darin schmelzen und die kalte Milch dazugeben. Die Flüssigkeit sollte warm, aber nicht heiß sein. Die Hefe darin auflösen. Alles zum Mehl geben und einen recht festen Teig kneten. Die Schüssel abdecken und etwa 45 Minuten stehen lassen, bis sich die Masse verdoppelt hat. Den Teig auf die Arbeitsfläche legen, zu einer Rolle formen und in 24 gleich große Stücke teilen.

In der Zwischenzeit in einem recht großen Topf das Wasser (1,5 l) zum Kochen bringen und das Natron hinzufügen (das Wasser schäumt auf).

Den Backofen auf 160 Grad (Umluft) oder 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Die Teigstücke zu Stangen formen (oder in beliebiger Form). Jeweils zwei Stück in die leicht köchelnde Natronlösung geben und herausnehmen, sobald sie an der Oberfläche schwimmen (das dauert etwa 5 bis 10 Sekunden). Gut abgetropft auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Wenn alle Stangen gebadet sind, nach Belieben mit Salz bestreuen (muss nicht sein) und quer etwa 1 cm tief einschneiden. Man kann auch einschneiden und in den Einschnitt geriebenen Käse oder Käse mit Salamistückchen streuen.
Die fertigen Stangen in den vorgeheizten Backofen schieben und etwa 25 Minuten backen. Auf ein Gitter legen und abkühlen lassen.

Guten Appetit!

Tipp:
Die Stangen kann man nach dem Backen, solange sie noch heiß sind, leicht mit Wasser bestreichen und zum Beispiel mit Sonnenblumenkernen bestreuen.