Der Name dieser Suppe geht auf den französischen Agronomen Antoine Augustin Parmentier zurück. Er schlug 1770, in der Zeit der Hungersnot in Frankreich, (wie auch einige andere) vor, Kartoffeln als Hauptnahrungsmittel zu nutzen. Parmentier war zu seiner Zeit außerdem bekannt für mehrere Dutzend veröffentlichte Bücher und Artikel sowie für die Einführung der Pockenschutzimpfung in Militärkreisen. Zudem wurde er zum Taufpaten der Kartoffel erklärt.
Das ist eine meiner Lieblingssuppen. Sie ist lecker, cremig und perfekt für trübe, kalte Tage. Die Zubereitung ist nicht kompliziert, und sie schmeckt wohl fast jedem.
Cremige Kartoffelsuppe Parmentier
Rezept aus „Lust auf Genuss“ – Französische Küche
Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, waschen und in Würfel schneiden. Den Lauch der Länge nach halbieren und gut waschen. Die weißen und hellgrünen Teile in dünne Scheiben schneiden. Kartoffeln und Lauch in einen Topf geben, mit der Brühe übergießen und zugedeckt etwa 45 Minuten kochen.
Gegen Ende der Garzeit das Toastbrot in Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas Butter knusprig anbraten.
Wenn das Gemüse gar ist, alles zu einer cremigen Suppe pürieren. Gegebenenfalls abschmecken, die Sahne einrühren und kurz aufkochen. Die Suppe in Schälchen füllen, mit den Croûtons und dem gehackten Schnittlauch bestreuen und servieren.
Guten Appetit!

KOCHBUCH
Barbara


