Etwas für alle Kürbisfans. Ich liebe Kürbis. Gerichte daraus erinnern mich an die Sonne, schenken Wärme und schmecken außerdem wunderbar. Bisher habe ich nur Kuchen aus Kürbis, Kopytka (polnische Kartoffelnocken) und Suppen zubereitet. Heute wollte ich etwas Neues ausprobieren, auch wenn die Möglichkeiten wirklich vielfältig sind, denn der Kürbis ist ein sehr vielseitiges Gemüse bzw. eine vielseitige Frucht.
Dieses Brot erinnert ein bisschen an Challa (Hefezopf). Es ist zart und nicht zu süß. Das Rezept ist von einem Rezept aus der deutschen Zeitschrift Viva von 2006 inspiriert.
Zubereitung:
In einer Schüssel das Mehl mit dem Zucker und 3 EL Milch vermischen. Die Hefe dazugeben, leicht verrühren und 15 Minuten zum Gehen beiseitestellen. Danach 50 g Zucker, 200 ml Milch und die abgekühlte Butter hinzufügen. Alles zusammen verkneten und zugedeckt eine Stunde ruhen lassen.
Den Kürbis in 2-cm-Würfel schneiden und über Dampf weich garen, aber nicht zu Mus. Ich habe ihn gedämpft. Abkühlen lassen und mit 30 g Zucker und 3 EL Milch pürieren. Das Puddingpulver dazugeben und unterrühren.
Den gegangenen Teig gut durchkneten und zu einem Quadrat von 30 x 30 cm ausrollen. Die Kürbismasse auf dem Teig verteilen und zu einer Rolle aufrollen. Der Länge nach halbieren und die beiden Hälften fast wie einen Zopf miteinander verdrehen. Die Enden gut zusammendrücken. In eine Kastenform legen und zugedeckt etwa 15 Minuten gehen lassen.
Bei 200 Grad ca. 35–45 Minuten backen. Bei Umluft ca. 180 Grad. Wenn das Brot zu schnell braun wird, kann man es mit Alufolie abdecken.
Guten Appetit!

KOCHBUCH
Barbara


