Saison im Oktober: Kürbis, Äpfel und Pflaumen. Was koche ich jetzt?
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Rind · Rezept Nr. 22

Pieczeń Huzarska – Husarenbraten

Saftiger, aromatischer Braten – perfekt für das Sonntagsessen und für besondere Anlässe wie Weihnachten.

Rezept

Pieczeń Huzarska – Husarenbraten

Zutaten

Füllung

Ich sitze gerade vor dem Fernseher und überlege, welches Rezept ich heute mit euch teilen soll. Überhaupt frage ich mich, ob mich außer den Leuten, die man auf Facebook sieht, überhaupt jemand liest. Und ob mein Essen euch überhaupt schmeckt. Ich hoffe es.

Mir ist aufgefallen, dass ich bisher nur wenige Rezepte gezeigt habe, die sich als Mittagessen eignen. Deshalb gibt es heute etwas mit Fleisch. Ein Dessert kommt natürlich auch noch.

Pieczeń Huzarska

Das Rezept für diesen Braten hat mir meine Tante Irena geschickt. Wichtig bei einem Braten ist, das Fleisch vorher anzubraten, damit es beim Schmoren keinen Saft verliert und nicht hart wird. Wichtig ist außerdem, den Braten beim Schmoren weder einzustechen noch ständig zu wenden. Wir kontrollieren einfach nur ab und zu, lassen ihn in Ruhe schmoren und können in der Zeit die Beilagen vorbereiten. Die Zubereitung kann anderthalb Stunden dauern, aber auch länger. Das hängt von der Größe und der Qualität des Fleisches ab. Lasst euch aber von der ausführlichen Beschreibung nicht abschrecken. Der Braten ist wirklich einfach zuzubereiten, und der Geschmack entschädigt für alles.

Pieczeń Huzarska

Zubereitung:

Das schöne, kompakte Stück Fleisch leicht mit einem Fleischklopfer klopfen. Anschließend mit Mehl bestäuben und in 50 g Butter oder in Olivenöl von allen Seiten anbraten, bis es schön braun ist.

Sobald das Fleisch gebräunt ist, etwas kochendes Wasser dazugießen und zugedeckt ca. 45 Minuten schmoren. Von Zeit zu Zeit das Fleisch wenden und etwas Wasser nachgießen. Wenn das Fleisch fast weich ist, auf ein Brett legen und abkühlen lassen.
Sobald es abgekühlt ist, tief in dünne Scheiben einschneiden, sodass das Fleisch unten noch zusammenhält. Es sollte eine gerade Anzahl von Scheiben sein.

Jetzt kann man die Füllung zubereiten:

3 mittelgroße Zwiebeln ganz fein hacken und in 30 g Butter weich dünsten, ohne dass sie braun werden. In der Diätvariante die Zwiebeln statt in Butter mit etwas Wasser aufgießen und dünsten.
Zu den gedünsteten Zwiebeln das geriebene Vollkornbrot geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zur leicht abgekühlten Füllung das Eigelb geben und verrühren.

In jeden zweiten Einschnitt des Bratens die Füllung geben (es entstehen sozusagen kleine Sandwiches) und leicht andrücken, damit der Braten wieder die Form wie vor dem Einschneiden bekommt. Das Fleisch soll ein zusammenhängendes Stück bilden.
Zur Sauce, die beim Schmoren des Fleisches entstanden ist, 20 g Mehl und 1 in dünne Scheiben geschnittene Zwiebel geben.
So lange schmoren, bis die Zwiebel weich ist.
Wenn die Zwiebel weich ist, ca. 1/2 Glas kochendes Wasser dazugeben, den gefüllten Braten hineinlegen und zugedeckt noch ca. 35–40 Minuten fertig garen.
Den weichen Braten herausnehmen und die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nach Geschmack kann man etwas „Maggi“ hinzufügen.
Den Braten im Ganzen auf einer Platte anrichten. Eine Portion besteht aus zwei durch die Füllung verbundenen Fleischscheiben (1 „Sandwich“).
Die Sauce getrennt dazu servieren.
Sehr gut schmeckt er mit Buchweizengrütze oder Kartoffelpüree und mit Rote-Bete-Gemüse.

Guten Appetit!

Ich habe den Beitrag bearbeitet, weil ich Fotos hinzugefügt habe.