Weihnachten rückt mit riesigen Schritten näher, also ist es Zeit, über das Menü für den Heiligabend-Tisch nachzudenken. Dieses Jahr verbringe ich die Feiertage „auswärts“ bei der Familie, aber beim Planen und Zubereiten der Gerichte bin ich trotzdem mit dabei. Traditionell gibt es ganz sicher:
roter Barszcz mit Uszka (kleinen „Öhrchen“, also gefüllten Teigtäschchen): lecker, klar, leicht säuerlich und ideal für Heiligabend
Barszcz mit Uszka
Hering unter dem Federbett (Śledź pod pierzynką), also ein Heringssalat mit Roter Bete und Kartoffeln. Aber Achtung: in seeehr großer Menge, dafür ist er schnell weg!
Hering unter dem Federbett
Dazu 2 Sorten anderen Hering (eine vielleicht in Majoran), und bestimmt wird einer davon Hering nach kaschubischer Art sein.
Hering nach kaschubischer Art
Karpfen in Knoblauch und Wein nach R. Makłowicz gibt es auch. Er ist einfach perfekt.
Karpfen in Knoblauch und Wein
Oder Karpfen mit Champignons, ein sehr traditionelles Gericht für Heiligabend. Das darf auf unserem Tisch nicht fehlen.
Karpfen mit Champignons
Und noch irgendein anderer Fisch (letztes Mal war es Lachs in Aspik – LECKER!)
Lachs in Aspik
Kompott aus Trockenobst (also aus getrockneten Früchten), auf das ich das ganze Jahr warte und das nur an Heiligabend so besonders gut schmeckt
Kompott aus Trockenobst
Pierogi mit Sauerkraut und Pilzen: Wenn wir sie an Heiligabend nicht mehr schaffen, sind sie nach dem Anbraten ein tolles Gericht für die Feiertage.
Pierogi mit Sauerkraut und Pilzen
Makówki, die dank Tuptusia auf den Tisch kommen, denn dieses Dessert kannte ich bisher nicht
Makówki
Natürlich Kuchen: Wiener Käsekuchen, ohne den es kein Weihnachten gibt
Wiener Käsekuchen
Makowiec (Mohnkuchen) oder Mohnstrudel, perfekt, weil mit viel Mohn
Mohnstrudel
Und jede Menge Pfefferkuchen (Pierniczki)

Schneeflocke – Pepparkakor
Am ersten Feiertag kochen wir kein Mittagessen. Da verbringen wir die Zeit gemeinsam, ruhen uns aus und feiern. Dafür haben wir vorher eine Pieczeń rzymska (polnischen Hackbraten) vorbereitet, die man aufwärmen kann, wenn jemand Lust darauf hat, oder einfach kalt essen.
Natürlich gibt es auch Bigos. Der darf nicht fehlen.
Bleibt noch das Mittagessen für den zweiten Feiertag.
Na ja … Besonders viel Essen wird es bei uns wohl nicht geben, denn wir haben in der Familie schon lange beschlossen, lieber bei Bedarf nachzukochen, als etwas wegzuwerfen. Sicher kommt noch etwas auf die Liste, damit es traditionell 12 Gerichte für Heiligabend werden. Ich weiß nur noch nicht, was.
Habt ihr vielleicht Vorschläge? Was bereitet ihr für Weihnachten zu?
Die Rezepte für meine liebsten Weihnachtsgerichte werde ich bald veröffentlichen. Leider kann ich die Fotos erst nach den Feiertagen einfügen, wenn ich sie gemacht habe. (bereits eingefügt)

KOCHBUCH
Barbara

