Ihr Lieben, es ist Zeit, schon einmal an Lebkuchen (auf Polnisch: Pierniczki) zu denken. Wisst ihr schon, welche ihr zu Weihnachten backen werdet? Ich backe ganz sicher wieder meine Aganiok-Pierniczki. Auf diese Köstlichkeiten warte ich das ganze Jahr, und der Teig in doppelter Menge ist schon angerührt und wartet. Wenn ihr genauso Lust darauf habt wie ich, dann ist es jetzt höchste Zeit, den Teig zuzubereiten. Er braucht nämlich recht lange zum Ruhen und Durchziehen, und auch die gebackenen Pierniczki (ich werde sie Anfang Dezember backen) brauchen meist etwas Zeit, bis sie weich werden. Dafür belohnen sie uns mit einem herrlich würzigen Duft und echtem Lebkuchengeschmack.
Aganiok-Pierniczki
Auch der Thorner Lebkuchen (Piernik toruński) muss ruhen. Das Foto davon ist mir leider irgendwo abhandengekommen. Ich hoffe, dass ich dieses Versäumnis in diesem Jahr nachholen kann.
Zurückkommen werde ich in diesem Jahr auch ganz bestimmt auf die Pepparkakor, die mir sehr gut geschmeckt haben. Sie brauchen keine lange Ruhezeit, man kann sie aber schon früher vorbereiten und sich dann lange an ihnen erfreuen.

Schneeflocke/Pepparkakor
Zu 200 Prozent bereite ich in diesem Jahr auch die Marzipanschnitten Bajaderki zu. Auch sie müssen ruhen, und schon bald ist es Zeit, sie zu machen. Ich kann sie euch wärmstens empfehlen, besonders wenn ihr Marzipan mögt. Und wenn ihr die Schokoladenpralinen „Dominos“ (ähnlich den deutschen Dominosteinen) kennt, werdet ihr sie erst recht mögen, denn geschmacklich erinnern sie mich ein wenig daran.
Zum Thema Adventsplätzchen, die uns das Warten auf Weihnachten versüßen, und zu den Pierniczki samt Rezepten komme ich bestimmt noch vor den Feiertagen zurück. Ich freue mich schon darauf, denn sie zuzubereiten und den Liebsten zu schenken, gehört zu den schönsten Momenten der (Vor-)Weihnachtszeit.
Und jetzt zünde ich eine Kerze an für alle meine Lieben, die nicht mehr bei uns sind, und denke an sie….

KOCHBUCH
Barbara


