Neben Gurken (Krokodilchen, Cornichons und Senfgurken) habe ich mir in diesem Jahr vorgenommen, auch Paprika in Gläsern einzulegen. Ich mag sie manchmal als Beilage zu Fleisch oder einfach so, zusammen mit einem Stück gutem Brot.
Ich habe eine Variante ohne Rösten und eine mit gerösteter Paprika ausprobiert und mag die geröstete eindeutig lieber. Sie hat ein wunderbares Aroma und ist zart und weich. Die ungeröstete Paprika dagegen bleibt knackig. Entscheidet selbst, welche ihr lieber mögt.

Zubereitung:
Die Paprika waschen, in acht Teile schneiden und die Kerngehäuse entfernen. Auf ein Backblech legen und unter den Grill in den Backofen schieben. Rösten, bis die Haut schwarz wird, dann die Paprika in einen Beutel geben, verschließen und abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit den Sud zubereiten.
Das Wasser mit Essig, Zucker und Salz aufkochen. Kochen, bis sich der Zucker gut aufgelöst hat.
Die Paprika dicht in ausgebrühte Gläser schichten und mit dem Sud übergießen, sodass die Paprika bedeckt ist. In jedes Glas 2–3 Pfeffer- und Pimentkörner, ein kleines Lorbeerblatt und eine Knoblauchzehe geben. Nach Belieben kann man auch ein Stück Meerrettichwurzel und eine kleine Dill-Dolde dazulegen. Auf jedes Glas oben einen Esslöffel Öl gießen und die Gläser verschließen. Etwa 20 Minuten im Topf oder im Backofen pasteurisieren, die Gläser fest zudrehen und abstellen.
Guten Appetit!

KOCHBUCH
Barbara

