Saison im Oktober: Kürbis, Äpfel und Pflaumen. Was koche ich jetzt?
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Sonstiges · Beitrag Nr. 65

Die thailändische Küche

Ein kleiner Einblick in die thailändische Küche: Einflüsse, typische Kräuter, Essgewohnheiten und Tischsitten – dazu meine persönliche Liebe zur asiatischen Küche.

Zu meinem nächsten Beitrag möchte ich ein paar Worte über die thailändische Küche schreiben. Leider hatte ich selbst noch nie die Gelegenheit, vor Ort zu probieren, wie diese Küche schmeckt. Mir bleibt nur, ein Kochbuch mit Rezepten aus dieser Küche aufzuschlagen und davon zu träumen, dass es vielleicht eines Tages klappt…

Hier ein paar Informationen über diese leckere Küche.

Die thailändische Küche wurde von der indonesischen, chinesischen, indischen und malaiischen Küche beeinflusst. Außerdem hatten europäische Händler Einfluss auf sie, die Gewürze nach Thailand brachten, zum Beispiel Chili, das dort sehr häufig verwendet wird.

Diese Küche gilt als gesund, frisch und fettarm, denn die meisten Gerichte werden im Wok zubereitet. Für die Gerichte verwendet man jede Menge Kräuter wie Basilikum, Zitronengras und Koriander, außerdem Ingwer und Knoblauch. Ein sehr wichtiges Würzmittel ist die thailändische Fischsauce, und die Hauptbestandteile der Gerichte sind Reis und Nudeln. Dazu wird meist Wasser gereicht, außerdem Wein, Bier oder thailändischer Whisky.

Chili

In der thailändischen Küche gibt es eigentlich keine fest vorgegebenen Essenszeiten. Man isst oft und wenig, in Form von kleinen Snacks. Essen bekommt man überall, und es ist in der Regel nicht besonders teuer. Wenn man überhaupt eine Hauptmahlzeit benennen will, dann ist es das Abendessen. Dabei werden verschiedene Gerichte ohne feste Reihenfolge gegessen, wobei es vor allem darauf ankommt, dass sie miteinander harmonieren. Ein mildes Gericht wird durch ein scharfes ergänzt, ein gekochtes durch ein gebratenes und so weiter. Oft werden Suppen, Salate und Saucen gereicht. Zum Schluss der Mahlzeit gibt es Desserts und Früchte wie Durian oder Papaya.

Eine Mahlzeit in Thailand ist eine Gelegenheit, sich zu treffen und zu unterhalten. Man isst mit Messer und Gabel, außer es gibt Nudeln, dann benutzt man Stäbchen. Manchmal sind die Finger aber der beste Weg, etwas zu essen. Auf dem Teller sollte man immer ein kleines bisschen Essen übrig lassen, denn ein leerer Teller gilt in Thailand als unhöflich. Der Gastgeber könnte denken, er habe zu wenig zu essen zubereitet.

Ich hoffe, dass ich Euch diese leckere Küche wenigstens ein bisschen, wenn auch in aller Kürze, näherbringen konnte. Die Gerichte der thailändischen Küche, wie die der asiatischen Küche überhaupt, ziehen mich persönlich sehr in ihren Bann, und ich mag sie sehr. Ich mag diese Kombination von Geschmacksrichtungen, die mir manchmal seltsam und ungewohnt vorkommen.

Ich werde versuchen, von Zeit zu Zeit ein leckeres Rezept aus der asiatischen Küche mit Euch zu teilen. Ich bin sicher, dass viele von Euch sie schon lieben. Mich interessiert auch, ob Ihr die asiatische Küche mögt, was Ihr am liebsten mögt und was Euch daran stört…

Bei der Erstellung des Textes habe ich das Buch „Asiatisch kochen“ aus dem Lingen Verlag benutzt.